Investitionen in erneuerbare Energien

Bildquellenangabe: Uwe Schlick  / pixelio.de

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Investitionen in die erneuerbaren Energien sind notwendig und zeitgemäß. Das zeigen die Marburger Stadtwerke ganz deutlich, ihr CO2-Sparbrief durchläuft schon die zweite Auflage und erfreut sich bei den Marburger Bürgern größter Beliebtheit. Durch den Kauf eines solchen Sparbriefs engagieren sich die Anleger aktiv für die Energiewende und profitieren dabei von attraktiver Verzinsung.

Stadtwerke und Sparkasse realisieren erfolgreich die regionale Energiewende

Die beiden Kooperationspartner haben gemeinsam einen CO2-Sparbrief auf den Markt gebracht, dessen Erwerb den Kunden der beiden Unternehmen vorbehalten ist. Beim Kauf geht der Kunde auf die nicht vorzeitig kündbare fünfjährige Laufzeit des Sparbriefs ein und kann sich über eine jährliche Verzinsung von 2,5 Prozent freuen.  In seinem Gesamtvolumen ist der Sparbrief auf sechs Millionen begrenzt, der Mindestbetrag oder die Mindestzeichnungssumme beträgt 1000 Euro. Mehr als 25.000 Euro kann ein an der Energiewende interessierter Anleger allerdings nicht investieren. Der Sparbrief ist bereits die zweite Auflage der beiden Kooperationspartner, sie hatten bereits vor zwei Jahren ein ähnliches Produkt mit etwas kleinerem Volumen auf den Markt gebracht und kennen daher die allgemeine Beliebtheit.

Bei der guten Sache hat die Wirtschaftlichkeit nur zweitrangige Bedeutung

Die erste Auflage des Kohlendioxid-Sparbriefs wurde noch von 3,25 Prozent Zinsen begleitet, die anhaltende Niedrigzinsphase hat diese etwas zusammenschmelzen lassen. Jedoch hält der Zinssatz jederzeit einen Vergleich mit dem Sparbuch oder Festgeldanlagen aus. Darüber hinaus dient die Investition in den Ausbau der erneuerbaren Energien der Allgemeinheit und dem Klimaschutz. So wurden die Einnahmen aus dem ersten Sparbrief an die Marburger Stadtwerke weitergeleitet und regionalen Projekten zur Energiewende zugeführt. Mit den damals generierten fünf Millionen konnten Beteiligungen am Windpark Hohenahr sowie an PV-Freiflächenanlagen bei Wehrda und Hohenaspe realisiert werden. Auch die diesjährige Auflage des Sparbriefs ist für regionale Projekte vorgesehen, beispielsweise soll damit die Wärmeversorgung einer Schule und die Modernisierung der Netzversorgung in Angriff genommen werden. Mehr zum Thema erneuerbare Energien lesen Sie unter: thomaslloyd-erneuerbare-energien.de.

Die Öffentlichkeit muss mehr in die Energiewende einbezogen werden

Das Sparbriefprojekt von Marburg zeigt eindrucksvoll die große Resonanz der Öffentlichkeit, die sich für die Energiewende interessiert und an ihr teilhaben möchte. Es wäre wünschenswert, wenn mehr Kommunen und Gemeinden ihrer Energiewende in die eigene Hand nehmen würden. Offensichtlich dominieren im kommunalen Bereich noch Mut und Wille zum Engagement, während auf Landes- oder Bundesebene die Energiewende eher ausgesessen oder totgeredet wird.

 

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